Szenografie, Janica Smija, Projection Mapping Dortmund, Tanzperformance

Intention: 

Die Arbeit behandelt Friedrich Schillers Ballade „Hero und Leander“. Diese umschreibt ein Liebespaar, die durch das Meer und den Konflikt der Väter getrennt sind. Allabendlich entzündet die junge Priesterin Hero eine Fackel, um ihren geliebten Leander den Weg zu sich über das Meer zu weisen. Aufgrund eines Sturms erlischt die Fackel eines Abends und Leander ertrinkt im Meer. Hero wählt daraufhin den Freitod, indem Sie von ihrem Turm springt. 

Weitere künstlerische Umsetzungen und Versionen zeigen, dass die Sage von „Hero und Leander“ anhand von vier zentralen Aspekten, wie zum einen das Licht, der Turm, von dem Hero allabendlich die Fackel entzündet, sowie das Meer, welches das Paar im geografischen Sinne trennt und das Liebespaar selbst, zu erzählen ist. 

Ziel dieser Arbeit war es, ein bewegtes Bild zu erzeugen, das die Dramatik des Stückes widerspiegelt und anhand der vier Merkmale die Sage erzählt. Der umzusetzende Ausschnitt von „Hero und Leander“, wurde eine performative Installation, die Leander bei seiner letzten Überquerung des Meeres zeigt, das aufgrund des Sturmes und dem darauffolgenden Erlöschen von Heros Fackel, mit dem Tod im Meer endet. Der Ablauf wird anhand von Tanz und Videomapping unterstützt. 


Meine Aufgabe: 
Szenografie, Bühnenbild & Bühnenbau, Animation, Regie und Choreografie mit Tänzern
Konstruktion: Dreiflächige Projektion bestehend aus zwei Wänden aus Silofolie und Boden.
Tänzer: Laura Gebauer & Ergin Sinoplu
Musik: Nicolai Krepart „Vernunft & Triebe“
B.A. Betreuung: Prof Ovis Wende, Sabine Hartmannshenn
Premiere: Schauraum, FH Dortmund Fb Design | 27. Juli 2018